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Grundsatzprogramm



Beschluss vom 24.10.2013

„Der Jugend eine Zukunft in unserer Heimat“

Freie Wähler Garmisch-Partenkirchen

 

Unabhängig von politischen Mehrheiten setzen wir uns mit aller Kraft für die Umsetzung unserer Ziele ein und unterstützen jede andere Fraktion bei der Verfolgung gleicher oder ähnlicher Ziele. Lokale Themen stehen für uns im Vordergrund. Das Wohl des Ortes ist unser oberstes Ziel, nicht das einer Partei oder Wählergruppe. Wir leben Sachpolitik statt Parteipolitik.

 

Themenschwerpunkte

 

Generationen, Familien, Jugend, Bildung

Die Verbesserung der Schullandschaft, sowie der Kinder- und Jugendbetreuung vor Ort ist und wichtig. Kindergartenplätze sollen weiter bedarfsgerecht ausgebaut werden, das Regelangebot soll dabei auch künftig unter kommunaler Trägerschaft stehen.

Die Ansiedlung von Zweigen einer Fachoberschule (FOS) zum Beispiel für die Bereiche Gestaltung oder Soziales muss ausgebaut werden. Parallel hierzu soll weiterhin die Ansiedlung von Fachhochschulzweigen vorangetrieben werden. Im Sinne der Gesundheitsregion sollen spezielle Einrichtungen zur Aus- und Weiterbildung von Pflegekräften forciert werden.

Bezahlbarer Wohnraum für Familien muss im Ort vorhanden sein und gefördert werden.

Die Tagesbetreuung von Senioren soll ausgebaut und Generationenwohnen ermöglicht werden.

 

 

Wirtschaft, Handwerk, Mittelstand

Wir wollen eine aktive Akquise zur Ansiedlung neuen Gewerbes starten. Dabei soll es Schwerpunkte im Dienstleistungssektor, aber auch im Bereich Entwicklung geben. Hier denken wir auch an ein Gründerzentrum („Inkubator“), das die Innovationskraft der Metropolregion München mit der hohen Lebensqualität des Standortes GaPa verbindet.

Qualifizierte Arbeitsplätze sollen aus Mitteln eines zu schaffenden kommunalen „Zukunftsfonds“ gefördert und angesiedelt werden.

Wir setzen uns engagiert für kleine und mittlere Unternehmen am Ort auch bei Planungs- und Alltagsproblemen ein. (=> Kompetenzzentrum stärker hierfür nutzen!)

Die kommunale Wirtschaftsförderung werden wir neu strukturieren.

Wir streben einen überregionalen Gewerbepark mehrerer Kommunen in Oberau bzw. Eschenlohe an.

Eine stärkere Verzahnung der lokalen Wirtschaftsförderung mit Energie-Themen ist anzustreben.

 

Aus unserer Sicht ist das Ende der Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel und Vollsortimentern am Ort erreicht. Wir wehren uns aktiv gegen weitere Projekte in diesem Bereich.

 

 

Tourismus

Im Tourismus werden wir unser Hauptaugenmerk auf die Steigerung der Angebotsqualität („Best of Class“) richten. Damit wollen wir das Ziel einer verbesserten touristischen Wertschöpfung für alle Dienstleister im Tourismus erreichen.

Die kommunale Tourismusförderung werden wir neu strukturieren. Sie verabschiedet sich dann von der Unterstützung aller Betriebe nach dem Gießkannen-Prinzip und fördert künftig verstärkt die touristischen Betriebe, die sich dem Qualitätsanspruch und dem Leitbild von GaPa-Tourismus anschließen.

Grundsätzlich steht bei uns der Übernachtungsgast mehr im Focus als der Tagesgast.

 

 

 

 

 

 

 

Wir werden am  Tagungstourismus festhalten, wollen diesen aber neu ausrichten und haben weniger die großen Kongresse (C), als viel mehr die Veranstaltungen aus den Bereichen Meeting, Incentive und Event im Blick (MICE ohne C). Hierfür ist kein neues Kongresshaus notwendig. Für uns ist eine Sanierung und teilweise Erweiterung des Kongresshauses – reduziert auf das Wesentliche, im laufenden Betrieb und in mehreren Bauabschnitten -  jetzt das Mittel der Wahl.

 

An der verstärkten Bewerbung des Sommer-Tourismus wollen wir festhalten.

Die Ausgewogenheit bei den Investitionen in den Ausbau der sportlichen Infrastruktur ist uns wichtig.

Ortsentwicklung, Verkehr

Wir werden die hohe Lebensqualität als Schwerpunkt unserer Arbeit im Auge behalten und ausbauen. Dabei ist uns die Ausgewogenheit zwischen ländlichem Charakter in den historischen Zentren und den Außenbereichen einerseits und die urbaner Entwicklung in den Geschäftszentren andererseits ein wichtiges Anliegen.

Hinzu kommen kompakte Konzepte für Wohnen und Arbeiten zu bezahlbaren Konditionen für junge Familien. Wir werden Wohnraummodelle mit der Ansiedlung von neuen Gewerbebetrieben kombinieren (z.B. auf den Aurelis-Flächen auf der Bahnhof-Ostseite).

 

Unabdingbar für den Erhalt der Lebensqualität sind die von uns seit 1978 geforderten Umgehungsstraßen. Deshalb werden wir den Kramertunnel weiter energisch fordern. Das gleiche gilt für den Wank-Tunnel und die Westumfahrung in Oberau. Diese soll aus unserer Sicht aber nicht vor den beiden anderen Tunnels kommen, denn sonst  ist das Stau-Ende künftig in der Marktgemeinde.

 

Mit weiteren Fahrzeitverkürzungen und Taktverbesserungen auf der Bahn-Strecke zwischen München und Garmisch-Partenkirchen wollen wir den Ort am südlichen Rand der Metropolregion München zum Wohnen und Arbeiten attraktiver machen.

 

Innerorts muss das ÖPNV-Buskonzept optimiert werden und für die Sanierung der Ortsstraßen wollen wir einen langfristigen Plan erstellen, damit kein neuer Sanierungsstau entsteht und die Versäumnisse der Vergangenheit aufgeholt werden können.

Die verkehrliche Erschließung des Hausberggebiets inkl. der Schaffung zusätzlicher Parkplätze muss schnellstmöglich in Angriff genommen werden.

 

 

Umwelt und Energie

Wir stehen für einen Wechsel vom dogmatischen zum pragmatischen Naturschutz.

Die regionale, effiziente Versorgung durch erneuerbare Energien sowie nachhaltige Klimaschutzmaßnahmen sind uns ein besonderes Anliegen.

 

Nach dem Vorbild der „Energiewende Oberland“ möchten wir den Weg frei machen für die erneuerbaren Energien. Wir streben Energieautarkie für den Ort an. Dabei gehen wir auf Basis guter Erfahrungen anderer Regionen in die Umsetzung und halten uns nicht mit immer wieder neuen Gutachten auf.

 

Unsere Landwirte wollen wir bei der Pflege der Bergwiesen und damit dem Erhalt der Kulturlandschaft unterstützen. Hierzu richten wir einen entsprechenden kommunalen Fonds ein.

 

Die besondere geographische Lage könnte durchaus für weitere Umwelt- und Klima-Institute herangezogen/bevorzugt/forciert werden.

 

Gesundheit, Soziales, Integration

Wir treten für ein offenes Miteinander zwischen den Menschen aller Kulturen und Religionen in unserem Ort ein. Dies kann nur im Dialog geschehen. Miteinander leben ist ein Geben und Nehmen, das Toleranz verlangt für den anderen, Sensibilität im Umgang mit Neuem, aber auch die Anerkennung von Regeln und traditionellen Werten. Alle entsprechenden Projekte aus der Bürgerschaft wollen wir fördern.

Landwirtschaft

Die kleingliedrig strukturierte Landwirtschaft im Ort ist in ihrem Bestand gefährdet. Deshalb werden wir Gemeinschaftsprojekte fördern, die die finanziellen, organisatorischen und bürokratischen Lasten der Landwirte auf mehrere Schultern verteilen.

Wir entwickeln Netzwerke zwischen Landwirtschaft, Verbrauchern und Gastronomie, unterstützen die Bildung von Genossenschaften der lokalen Lebensmittelproduktion und –Vermarktung setzen uns für die Stärkung des Lebensmittelhandwerks und die Bewusstseinsbildung bei den Verbrauchern ein. Unser Ziel ist eine lokale Dachmarke für hier produzierte Lebensmittel. (siehe „Alpenkulinarik“).

Kultur, Brauchtum

Auch für die Zukunft setzen wir auf die Stärkung unserer drei Kultur-Säulen: Richard Strauss, Michael Ende und Kultursommer. Sie sind das kulturelle Alleinstellungsmerkmal des Ortes, auch weit über seine Grenzen hinaus.

Dem gelebten Brauchtum sprechen wir unsere hohe Wertschätzung aus.

Unsere guten Traditionen sollen sich öffnen, damit sie Zukunft haben.

Kommunaler Haushalt, Finanzen

An der weiteren Konsolidierung der kommunalen Finanzen wollen wir festhalten.

Neuverschuldung oder Verkäufe von Liegenschaften des Marktes befürworten wir nur noch dann, wenn die Mittel für Investitionen zur Ansiedlung von qualifizierten Arbeitsplätzen oder für langfristig rentierliche Investitionen verwendet werden („Zukunfts-Fonds“).

 

Grundsätzliches

Das politische Denken und Handeln der Freien Wähler Garmisch-Partenkirchen ist seit der Gründung 1977 von der Überzeugung geprägt, dass Kommunalpolitik den Bürgerinnen und Bürgern dienen soll und nicht Selbstzweck für persönliche oder politische Ziele sein kann. Sie darf nicht rückwärtsgewandt sein oder im Status quo verharren, sondern muss aktuelle Problemstellungen erkennen und lösen und den Mut für zukunftsweisende Entscheidungen aufbringen. Wenn sie dabei vor allem die Chancen und Perspektiven der heute jungen Generation des Ortes im Blick hat, blickt sie automatisch in die richtige Richtung.

 

„Wir ehren das Alt

und grüßen das Neu,

und bleiben dabei uns

und unserer Heimat treu.“