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Pressemeldung Standpunkt FW Kongresshaus

Die Freien Wähler wünschen sich in der Diskussion um die weitere Vorgehensweise in Sachen Kongresshaus eine klare Aussprache und Nennung aller Fakten. Aus ihrer Sicht ist durch das Ergebnis der Bürgerbefragung und der nun zu  beurteilenden Optionen wieder ein Stand erreicht, der in der Gemeinde schon um das Jahr 2005 erreicht war. Schon damals gab es abgeschlossene Planungsentwürfe und Finanzierungsmodelle, aufbauend auf den Erkenntnissen und Empfehlungen verschiedenster Experten.

Die Freien Wähler sind der Überzeugung, dass das von GaPa-Tourismus auf Empfehlung der DEGEFEST erstellte Raumprogramm und die darin geforderten Kapazitäten an dem Standort nicht sinnvoll umgesetzt werden können, schon gar nicht inklusive Konzertsaal und ohne Eingriffe in den Kurpark.

Aus Sicht der FW - und das haben sie schon mehrmals so geäußert – kann sich das Kongressgeschäft an diesem Standort langfristig nicht entwickeln. Das liegt an den räumlichen Verhältnissen, der Verkehrsanbindung und daran, dass keine neuen Bettenkapazitäten im Segment „Tagungshotel“ in fußläufiger Entfernung zum Standort Kongresshaus geschaffen werden.

Das reine Kongressgeschäft ist in GaPa so nicht ausbaufähig und dabei schon heute nicht wirtschaftlich. Für das Generieren von rund 5% der Übernachtungen und weniger als 10% der touristischen Wertschöpfung werden schon jetzt jährlich rund 700 T€ operativer Verlust hingenommen – ohne Gebäudeunterhalt. Kann man eine erhebliche Neuverschuldung der Gemeinde  - wir gehen von mindestens einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag aus – rechtfertigen, für einen Geschäftszweig der kein Wachstumspotential hat und künftig maximal mit einem niedrigeren Defizit auskommt? Die Freien Wähler denken: Nein!

Die Empfehlung der Freien Wähler ist deshalb, von den vier Bereichen des „MICE“ - Business künftig das Segment „Congress“ ehrlicherweise zu streichen und sich konsequent auf „Meetings, Incentives und Events“ zu konzentrieren. In manchen Fällen sind die Grenzen ohnehin fließend und dennoch werden so keine falschen Erwartungen geweckt. Kongresse im größeren Stil mit über 1000 Teilnehmern haben in GaPa aus o.g. Gründen keine Zukunft. Viel mehr Potential haben Veranstaltungen mit z.B. bis zu 500 Personen. Diese können in GaPa gut untergebracht und auch die eigentlichen Alleinstellungsmerkmale, Landschaft, Kultur, Sport erlebbar gemacht werden.

Vor diesem Hintergrund werden die Freien Wähler in allen weiteren Überlegungen die Schwerpunkte setzen und auch darauf drängen, dass sich GaPa-Tourismus hierüber ernsthaft Gedanken macht und ggf. entsprechend umorientiert. Zwar soll das Raumprogramm der DEGEFST weiterhin die Grundlage der Planungen sein, allerdings empfiehlt sich bei Sanierung und Teilneubau des jetzigen Kongresshauses aus wirtschaftlichen Überlegungen eine Überarbeitung und langfristige Neuausrichtung auf die Bereiche „Meeting