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Diskussion um Koalitionen nach Landtagswahl

Zur anhaltenden Diskussion um mögliche Koalitionen nach der Landtagswahl in Bayern hier einige Gedanken unseres Ehrenmitglieds Ferdinand Schmid:

Wir stehen vor einer wegweisenden Landtagswahl, die die Wähler bereits jetzt polarisiert:

Wir FREIEN stellen in Bayern die Alternative zu einer Partei, die glaubte, unsere Heimat auf Leibrente gepachtet zu haben und dabei jeden erdenklichen Realitätsverlust erlitt. Welcher unserer Ortsverbände musste nicht die Auswüchse der in Jahrzehnten angeeigneten CSU-Arroganz erfahren, die erstmals 2008 einen gehörigen Dämpfer bekam. Die kommende Wahl von 2013 allerdings kann eine Wende herbeiführen, ohne dass die bürgerliche Basis Bayerns bedroht würde.

Zum einen durch ein mögliches Dreierbündnis der jetzigen Opposition, bei dem die Sachfragen über ihr Zustandekommen entscheiden, die aber nicht unlösbar sind.

Zum anderen durch ein Zusammengehen mit der CSU, auch wenn sich viele unserer Mitglieder nur schwer damit anfreunden könnten – die in Jahrzehnten erduldeten Schmähungen wirken nachhaltig! Ohne einen „Stilwechsel“ seitens der CSU wäre das nicht durchzusetzen.

Beide Optionen – nach einem positiven Wählerentscheid, woran ich nicht zweifle – haben ihren Charme. Die erstere, das Dreierbündnis, befreit uns von einer Altlast, die reif für eine Ablösung ist. Die Zweite wird aus programmatischen Gründen wohl leichter zu bilden sein. Ein solcher Koalitionsvertrag darf aber nicht mehr von der früheren Arroganz der Macht diktiert werden, sondern auf Augenhöhe.

Die Gefahr, im Laufe der Zeit von der CSU vereinnahmt zu werden, ist allerdings nicht von der Hand zu weisen.